Zürich Flughafen
Ganzkörperscanner am Flughafen: Passagiere reagieren skeptisch

Am Flughafen Zürich kann man sich neu wieder von einem Scanner durchleuchten lassen. Einige Passagiere haben jedoch Bedenken. Ist dies der erste Schritt Richtung Nacktscanning?

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Der Körperscanner im Einsatz in Zürich

Der Körperscanner im Einsatz in Zürich

Keystone

Vier Jahre nach den ersten Tests ist nun ein neuer Körperscanner bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Zürich im Einsatz. Die Passagiere können sich ab sofort wieder durchleuchten lassen. Freiwillig - versteht sich. Peter Frei, Sicherheitschef am Flughafen Zürich, betont, dass es sich nicht um einen Nacktscanner sondern um ein Security Scanner handelt.

Beim Durchleuchten werden daher keine Abbilder der Körperkonturen geliefert, sondern nur grobe Züge der Person dargestellt. Der Scanner kann neben Metall auch nicht-metallische Gegenstände am Körper aufspüren, dadurch würden weniger Handdurchsuchungen nötig sein.

Es wird sich zeigen, wie die Passagiere den neuen Körperscanner aufnehmen und ob dieses Gerät am Flughafen Zürich Zukunft hat.

Zumindest einige Passagiere stehen dem neuen Gerät skeptisch gegenüber: "Das sind immer noch Röntgenstrahlen, die durch den Körper gehen. Damit habe ich ein Problem.", sagt Regina Kaufmann aus Aarau.

Andere begrüssen die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Marianne aus Basel sagt: "Es geht um meine Sicherheit. Wenn ich ein Flugzeug benutze, will ich sicher sein, dass nichts passiert." (tk)