Kinderpsychiatrie

Für Kinderstation Brüschhalde erfolgt der Spatenstich

Die Kinderstation Brüschhalde wird erweitert und ergänzt. (Archivbild)

Die Kinderstation Brüschhalde wird erweitert und ergänzt. (Archivbild)

Die Erweiterung und Sanierung der Kinderstation Brüschhalde in Männedorf geht in die Realisierungsphase. Bis Anfang 2017 wird die Kinderstation um 7 Betten erweitert eine Kinder-Tagesklinik mit acht Plätzen geschaffen.

Zum Auftakt der Bauarbeiten gab es am Dienstag einen Spatenstich durch Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP), Kantonsbaumeister Matthias Haag und der Ärztlichen Direktorin des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes, Susanne Walitza.

Mit dem Vorhaben werde die wohnortnahe und altersgerechte psychiatrische Versorgung im Kanton gestärkt. Gleichzeitig werde die Einbettung des stationären Aufenthalts in eine vor- und nachsorgende teilstationäre Behandlung ermöglicht, sagte Heiniger gemäss einer gemeinsamen Mitteilung von Gesundheits- und Baudirektion.

Für den Erweiterungsbau hatte der Kantonsrat einen Objektkredit von 22,83 Millionen Franken bewilligt. Das Projekt besteht aus einem langgestreckten dreigeschossigen Baukörper.

Für die Sanierung des Haupthauses bewilligte der Regierungsrat rund 7 Millionen Franken als gebundene Ausgabe. Das Gebäude, das unter kommunalem Denkmalschutz steht, wird haustechnisch, energetisch und mit Blick auf die Brandsicherheit saniert. Zudem wird die Anlage behindertengerecht gemacht.

Die Gebäude sollen bis Februar 2017 bezugsbereit sein - rund eineinhalb Jahre früher als ursprünglich geplant. Möglich ist dies durch die vorübergehende Auslagerung des Klinikbetriebes in Gebäude der gemeinnützigen Stiftung Hohenegg im Weiler Unot ob Meilen. Der Umzug ist bereits erfolgt.

In der Kinderstation des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Zürich (KJPD) herrscht seit einiger Zeit Platznot.

Weil die Kapazität von 21 Betten nicht ausreicht, um den Bedarf an stationären Behandlungsplätzen für Kinder mit psychischen Problemen zu decken, mussten immer wieder Betten der Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie sowie ausserkantonale Betten beansprucht werden.

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