Bedenken, den Namen der Solothurner Journalistin, die auch andere prominente Herren sexuell belästigt haben soll, zu enthüllen, hatte er nicht. Die Frau suche ja selber das Licht der Öffentlichkeit, sagte der Comedian der "SonntagsZeitung". "Deshalb hängt sie sich ja an Promis ran."

Die Frau habe zwar mit einer Klage gedroht, seither aber nichts mehr von sich hören lassen. Das Stück "Misery" nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King feiert am 19. Juni in Miller's Studio in Zürich Premiere. Die Geschichte dreht sich um die überdrehte Verehrerin eines Autors, die ihr Idol gefangen setzt und zwingt, einen Roman nach ihrem Gusto zu schreiben.

Schlatter hat nach eigenen Angaben nicht grundsätzlich etwas gegen Anhängerinnen. Auch seine Gattin, mit der er seit drei Jahren glücklich verheiratet sei, sei ursprünglich ein Fan von ihm gewesen.