Der Stadtrat will zudem einen Bilanzfehlbetrag vermeiden und am Ende der Periode 2015-2018 weiter über Eigenkapital verfügen. Erreicht werden sollen diese Ziele gemäss Mitteilung unter anderem durch weniger Ausgaben, höhere Erträge und eine Leistungsüberprüfung.

Weiter wehrt sich die Stadt gegen Rechtsänderungen auf Bundes- und Kantonsebene, die Steuerausfälle zur Folge haben oder bei denen die Kosten auf die Gemeinden verlagert werden.

Zu den Massnahmen, die bereits 2015 wirksam werden, gehören etwa der Verzicht auf den geplanten Ausbau subventionierter Plätze in Kitas oder auf die tägliche Reinigung der Rasensportanlagen sowie höhere Eintrittspreise in den Schwimmbädern.

Sparen bei der Volksschule

Mehrere Millionen sollen mit verschiedenen Massnahmen bei der Volksschule eingespart werden. Über diese könne aber erst zu einem späteren Zeitpunkt informiert werden.

Die Finanzplanung zeige aber auch, dass für 2016 bis 2018 weitere Anstrengungen nötig seien. Der Stadtrat erwartet Einsparungen von rund 40 Millionen Franken für die bisher im Rahmen der Leistungsüberprüfung beschlossenen Massnahmen.

Parallel zum laufenden Budgetprozess sind die Departemente aufgefordert, Sparvorschläge einzureichen. Der Stadtrat wird darüber spätestens Ende Jahr entscheiden.

Bei unveränderten oder gar sich verschlechternden Rahmenbedingungen geht der Stadtrat davon aus, dass Sparmassnahmen auch zu einem spürbaren Abbau städtischer Leistungen führen.