Stadt Zürich

Frühschwimmen wird nun doch nicht gestrichen

Blick in das Freibad Letzigraben – erbaut nach Plänen von Max Frisch.  (Foto: mst)

Blick in das Freibad Letzigraben – erbaut nach Plänen von Max Frisch. (Foto: mst)

Gute Nachricht für Schwimmer: Das Früh- und Allwetterschwimmen wird nun doch nicht gestrichen. Der Stadtrat wollte die Öffnung der Freibäder um 7 Uhr morgens und bei Regenwetter aus Spargründen eigentlich abschaffen Doch es gab Reklamationen.

Aus diesem Grund hat sich der Stadtrat dazu entschlossen, die Badeanlagen Utoquai und Seebach wie bisher geöffnet zu halten. Abgeschafft wird das Früh- und Allwetterschwimmen einzig in der Frauenbadi. Die Benutzerinnen dieses Bades müssen also in die Frauen- Abteilung der nahegelegenen Badi Utoquai ausweichen.

Er freue sich, dass sich die Bevölkerung so aktiv für Sportangebote einsetze, lässt sich Stadtrat Gerold Lauber in einer Mitteilung vom Dienstag zitieren. Es sei ihm ein persönliches Anliegen, dass die Sportinfrastruktur oft und lange genutzt werden könne.

Anschaffungen werden aufgeschoben

Um die Sparvorgaben doch noch einhalten zu können, wird gemäss einer Mitteilung vom Dienstag der Aufwand gesenkt und auf gewisse Anschaffungen verzichtet. Die Zürcher Badesaison startet am 14. Mai. Abgesehen von Utoquai und Seebach öffnen alle Anlagen um 9 Uhr.

Es ist dies nicht die erste Sparmassnahme in der Stadt Zürich, die wieder rückgängig gemacht wird: Auch die Lunch-Checks für die städtischen Angestellten werden wieder eingeführt. Zudem beschloss der Gemeinderat, auch die sistierte Planung für das Hardturmstadion wieder an die Hand zu nehmen.

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