Mieter, Haus- und Wohnungseigentümer müssen sich wieder vor Langfingern schützen: Für Einbrecher seien vor allem Lärm und Zeit entscheidend. 

Diebe suchen immer den Weg des geringsten Widerstandes. Der Aufbruch eines normalen Fensters dauert lediglich 30 Sekunden. Nur wenige Zeit später ist das Haus durchsucht und die Wertgegenstände eingepackt, schreibt die HEV Schweiz am Dienstag in einer Medienmitteilung. 

Nicht nur der materielle Verlust bleibe als Folge. Oftmals dauere es lange, bis sich die Bewohner in ihrem Zuhause wieder wohl und sicher fühlen.

Prävention fängt beim eigenen Verhalten an

Ein Risiko, dass eingebrochen wird, besteht natürlich immer. Jedoch können Vorsichtsmassnahmen dagegen helfen. Die Abwesenheit sollte nicht leicht zu erkennen sein. Ausserdem verhindert der Gebrauch von Vorhängen und Fensterläden das Beobachten des Tagesrythmus und der Lebensgewohnheiten der Bewohner. Eine gut funktionierende Nachbarschaft ist eine weitere effektive Hürde gegen Einbrüche. Bei Abwesenheit könne man beispielsweise die Nachbarn informieren. 

Insbesondere sollten Türen (auch Balkontüren) und Fenster gut geschlossen sein. Weiter sollten auch Lichtschächte mit stabilen Gittern versehen und allfällige Nebenräume (wie Keller- und Garagen) in die Sicherheitsplanung miteinbezogen werden. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beleuchtung. Ein Timer, der in unregelmässigen Abständen das Licht einschaltet, lässt das Zuhause bewohnt wirken. Sehr effektiv sind Bewegungsmelder. Auch Alarmanlagen können sinnvoll sein. Zudem ist darauf zu achten, dass keine grösseren Mengen an Bargeld oder Schmuck an gut einsehbaren Orten in der Wohnung deponiert werden (z.B. Küchentisch). Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, zum Beispiel in einem Tresor, aufbewahrt werden.