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«Friends on bikes»: Flüchtlinge lernen in Zürich Velofahren

Velofahren bietet eine kostengünstige Möglichkeit, das Umfeld zu erkunden. "Friends on bikes" bieten nun Kurse für Anfängerinnen und Anfänger, aber auch an Velofahrerinnen und -fahrer, die sich im Strassenverkehr noch unsicher fühlen. (Themenbild)

Flüchtlinge können in Zürich zweimal im Monat an Kursen teilnehmen und dabei Velofahren lernen. «friends on bikes» ist eines von 45 Projekten, das unter der Schirmherrschaft des Vereins Solinetz angeboten wird.

Viele Flüchtlinge haben das Velofahren nie erlernt, wie "friends on bikes" am Freitag mitteilte. Gründe sind beispielsweise die fehlende Infrastruktur oder bei Frauen, dass ihnen das Velofahren aus kulturellen Gründen verwehrt wurde.

Velofahren biete jedoch eine kostengünstige Möglichkeit, das Umfeld zu erkunden, heisst es weiter. Die Kurse von "friends on bike" richten sich an Anfängerinnen und Anfänger, aber auch an Velofahrerinnen und -fahrer, die sich im Strassenverkehr noch unsicher fühlen.

Zuerst geht es um das sichere Fahren, später wird bei kleineren Ausfahrten unter anderem das Abbiegen und der Spurwechsel geübt und anschliessend geht es auf die Strassen von Zürich. Klappt das sichere Fahren im Strassenverkehr, sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Velo erhalten.

Die Velokurse finden alle zwei Wochen rund um das Gemeinschaftszentrum Bachwiesen in Altstetten statt und sind kostenlos. "friends on bike" ist eines von 45 Projekten des Vereins Solinetz. Weitere Projekte sind etwa Deutschkurse, Mittagstische und Gefängnisbesuche.

Solinetz Zürich wurde 2009 gegründet und will mit verschiedenen Projekten die Lebensbedingungen von Flüchtlingen und Sans-Papiers im Raum Zürich verbessern. Der gemeinnützige Verein wird durch das Engagement zahlreicher Freiwilliger getragen.

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