Bereits 2015 erklärten die Organisatoren, das Freestyle.ch finde nicht statt. Auch 2016 kann die laut Eigenwerbung grösste Freestyle-Sportveranstaltung nicht durchgeführt werden, was sich in finanziellen Sorgen begründet. Die nötigen Gelder aus öffentlicher Hand oder der Privatwirtschaft hätten nicht sichergestellt werden können, wie die Organisatoren auf ihrer Webseite vermerken.

Gemäss «NZZ» hätten die Behörden der Stadt Zürich wenig Interesse gezeigt, das Angebot auf der Landiwiese und in der Stadt zu halten. Die anhaltende Unsicherheit um den bisherigen Austragungsort erschwere ausserdem die heikle Suche nach Sponsoren.

Organisatoren suchen nach Alternativen

Da die Motivation jedoch weiterhin besteht, eine Durchführung im kommenden Jahr anzustreben, sehen sich die Organisatoren gezwungen, nach passenden Alternativen Ausschau zu halten. Sie liebäugeln nun mit der Bundeshauptstadt, genauer: die Allmend in Bern, wo Infrastrukturkosten tiefer und Flächen von geeigneter Grösse zur Verfügung stehen würden.

Das Budget des Grossanlasses, der 2014 zum 20. Mal stattgefunden hatte, belief sich auf 3 bis 3,5 Millionen Franken und ist etwa zu einem Drittel aus Ticket-Einnahmen gedeckt. Pro Austragung resultierten zuletzt allerdings sechsstellige Verluste. (sm/sda)