Forschung
Forschende der ETH Zürich wollen die Hausdächer schwitzen lassen

Bei Schwitzen verdampft der Schweiss auf der Haut und entzieht dem Körper einfach und effizient die überschüssige Wärme. Nun haben Forschende der ETH Zürich eine Kunststoffmatte für Dächer entwickelt, die nach dem gleichen Prinzip Gebäude kühlen soll

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Blick auf das Hauptgebäude der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich

Blick auf das Hauptgebäude der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich

Keystone

Nach Berechnungen der ETH-Wissenschaftler könnten bei starker Sonneneinstrahlung bereits mit einer wenigen Millimeter dicken Matte bis zu 60 Prozent der für die Klimatisierung aufgewendeten Energie eingespart werden. Auch wenn eine unmittelbare Anwendung an Gebäuden noch nicht geplant ist, könnte sich die «schwitzenden» Matten zum Beispiel für Entwicklungs- und Schwellenländer in warmen Weltregionen eignen, denn das System ist effizient und kostengünstig.

Nach Berechnungen der Forscher würde man bei einem Einfamilienhaus bei starker Sonneneinstrahlung, mit einer wenigen Millimeter dicken Matte bis zu 60 Prozent der für die Klimatisierung aufgewendeten Energie einsparen können. Bisher wurde die neuentwickelte Kunststoffmatte für Dächer aber erst bei Modellhäuschen getestet. Zunächst müssten noch eine Reihe offener Fragen geklärt werden, wie es auf der Seite der ETH heisst.