Am 10. Juni ist es soweit. Dann rasen die Formel-E-Boliden durch Zürich. Die Strecke führt dabei durch das Quartier Enge und durch Wollishofen. Es werden rund 25'000 Zuschauer erwartet, 2000 Leute stehen am Rennwochenende im Einsatz.

Gestern Abend fand im Kirchgemeindehaus Enge eine Informationsveranstaltung zum Anlass statt. Etwas über 100 der rund 1000 eingeladenen Anwohner waren zugegen, berichtet der "Tages-Anzeiger". Entgegen der Erwartungen sei unter ihnen durchaus eine gewisse Begeisterung zu spüren gewesen, wie Martin Bürki, FDP-Gemeinderat und Präsident des Quartiervereins Wollishofen fand.

250 Anwohner eingeschlossen

Die Anwesenden wollten wissen, wie es um die Effizienz des Antriebes, um die Nachhaltigkeit des Anlasses oder um eine allfällige Anwohner-Tribüne steht. Ausserdem gab die Tatsache zu reden, dass während des Rennens 250 Anwohner von der Rennstrecke eingeschlossen sind und nur über Brücken zu ihren Häusern gelangen können, wie es im Bericht heisst.

Weiter wurde das Sicherheitskonzept von Schutz und Rettung Stadt Zürich vorgestellt. Ein Feuerwehrlöschfahrzeug und eine Sanität werden demnach auf dem Renngelände stationiert. Die städtischen Einsatzkräfte erhalten bei Unfällen auf der Rennstrecke zudem Unterstützung von Spezialisten der Formel E.

Da das Abmontieren von Ampeln, Parkuhren und das Entfernen von Fussgängerinseln die Veranstalter übernehmen, soll der Event die Stadt nichts kosten. Ausserdem erhält die Stadt eine Gebühr für die Nutzung der Flächen.