Die Pläne liegen zurzeit unter anderem in den betroffenen Gemeinden Kloten und Opfikon auf.

Weil die Standplätze knapp sind, komme es vor, dass Flugzeuge nach der Landung warten müssen, weil ihr Standplatz noch belegt ist, sagte Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling und bestätigte eine Meldung des «Zürcher Unterländer» vom Donnerstag. Die zusätzlichen Stellplätze hätten keinen Einfluss auf die Kapazität des Flughafens.

Der Bedarf ergebe sich aus den Verkehrsprognosen bis ins Jahr 2020 und der Tatsache, das die Airlines zunehmend Flugzeuge mit grösserer Spannweite einsetzen, heisst es im Gesuch um Plangenehmigung für den Bau.

Geplant sind die Stellplätze, die für Flugzeuge im Europa-Verkehr genutzt werden sollen, in zwei Reihen, einmal vier und einmal sechs Plätze. Sie bieten auch Platz für die neuen Swiss-Maschinen vom Typ Bombardier C-100, die eine grössere Spannweite als die heutigen Jumbolinos haben.

Gebaut werden sollen die neuen Stellplätze voraussichtlich zwischen 2014 und 2016. Als Ausgleich für wegfallende Grünflächen schafft der Flughafen Ersatz in Form von Magerwiesen in Glattfelden. Die Betroffenen haben nun die Möglichkeit, Stellung zum Gesuch zu nehmen. Die Unterlagen mit dem Bericht über die Umweltverträglichkeit können bis zum 17. September eingesehen werden.