Zollkontrolle
Flughafen: «Bushmeat» unter stinkenden Erdnüssen versteckt

Feucht, stinkend und angeschimmelt: In diesem Zustand waren 390 Kilo Lebensmittel aus Afrika, die via Flughafen Zürich hätten eingeführt werden sollen. Zudem war verbotenes «Bushmeat» unter Erdnüssen, wie die Zollstelle am Dienstag mitteilte.

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«Bushmeat»: Eine Frau verkauft Affenfleisch

«Bushmeat»: Eine Frau verkauft Affenfleisch

Keystone

Die von einem Importeur angemeldete Lieferung umfasste 390 Kilogramm Lebensmittel aus dem zentralafrikanischen Kamerun. Sie umfasste Erdnüsse, Süsskartoffeln, Peperoni, Peperoncini, Maniok, Gewürze und kandierte Früchte. Die Ware war feucht, stank und das meiste war verschimmelt.

In den beiden Erdnusssäcken fanden die Zoll-Mitarbeiter zudem Verbotenes: Bleichmittel zu Hautaufhellung und so genanntes «Bushmeat». Dieses Fleisch von afrikanischen Wildtieren stammt laut Wikipedia etwa von kleinen Antilopen, Ratten, Stachelschweinen oder Affen, manchmal auch von Elefanten, Reptilien oder Schlangen. Die ganze Sendung wurde beschlagnahmt und vernichtet.