Flughafengebühren
Fluggesellschaften reichen Beschwerde gegen Flughafengebühren ein

Die Swiss wehrt sich gegen die neuen Flughafengebühren. Zusammen mit anderen Fluggesellschaften hat sie am Montag beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Am Nachmittag wird die Fluggesellschaft über Einzelheiten informieren.

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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hatte im November neue Flughafengebühren am Flughafen Zürich verfügt.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hatte im November neue Flughafengebühren am Flughafen Zürich verfügt.

Keystone

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hatte im November neue Flughafengebühren am Flughafen Zürich verfügt. Hintergrund dieser neuen Festlegung waren die gescheiterten Gebührenverhandlungen zwischen der Flughafen Zürich AG und den Flughafennutzern. In monatelangen Diskussionen hatten diese sich nicht einigen können.

Die Swiss zeigte sich von Beginn weg unzufrieden mit dem Beschluss des BAZL. Deshalb reichte sie nun mit anderen Fluggesellschaften Beschwerde dagegen ein. Unter anderem sei ein unsachgerechter Schlüssel für die Zuteilung der Vermögenswerte zum Aviationsbereich angewandt worden, monieren die Beschwerdeführenden.

Zudem seien zu hohe Kapitalkosten geltend gemacht worden und es fehlten Effizienzanreize für den Flughafenbetreiber, hiess es am Montag bei der Swiss auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Beschwerde führen neben der Swiss die Edelweiss Air, die Lufthansa Passage Airlines, Austrian Airlines, Germanwings sowie das Board of Airline Representatives Switzerland (BAR).