Die Namen der beiden Tiere sind eine Referenz an Ortschaften, die auf der traditionellen Zugroute der Störche liegen. Dies teilte der Zoo Zürich am Montag mit.

Der Zoo ist Teil des Projekts "SOS Storch - Storchenzug im Wandel" der Gesellschaft Storch Schweiz. Es untersucht, wie sich das Zugverhalten der Weissstörche verändert.

Mittlerweile überquert nur noch jeder dritte bis vierte Jungstorch das Mittelmeer bei Gibraltar, um in Afrika zu überwintern. Die meisten Störche bleiben im Süden Spaniens. Die Vögel halten sich dort vor allem auf grossen, gut zugänglichen Mülldeponien auf.

Weshalb sich das Zugverhalten der Störche auf diese Weise verändert, ist noch nicht geklärt. Pedrola und Pinto können vielleicht Antworten liefern. Zu verfolgen ist ihr Flugverhalten unter www.projekt-storchenzug.com.

im Zoo Zürich wurden zudem 29 junge Weisstörche beringt. Dank den ums Bein gelegten Marken können die Tiere überall auf der Welt eindeutig identifiziert werden.