Zürich
Flüchtlingskrise animiert Zürcher zu Freiwilligenarbeit

Immer mehr Zürcherinnen und Zürcher wollen helfen und sich freiwillig engagieren. Im Zuge der wachsenden Flüchtlingsströme im vergangenen Herbst meldeten sich zahlreiche Personen bei der Zürcher Fachstelle für Freiwilligenarbeit. Die Anfragen stiegen um 25 Prozent.

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Die Frewilligen unterstützen Personen mit Sprach- und Schreibschwächen oder besuchen Bewohnerinnen und Bewohner in Altersheimen. (Symbolbild)

Die Frewilligen unterstützen Personen mit Sprach- und Schreibschwächen oder besuchen Bewohnerinnen und Bewohner in Altersheimen. (Symbolbild)

Kenneth Nars

Zwischen September und Dezember führte die Fachstelle monatlich 47 Beratungen von Einzelpersonen und Organisationen durch, wie sie in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Das sind ein Viertel mehr als zu Beginn des Jahres. Der Wunsch nach freiwilligem Engagement sei bei der Stadtzürcher Bevölkerung im Jahr 2015 stark gestiegen.

Vor allem von September an hätten sich viele Leute erkundigt, wie man den Flüchtlingen helfen könne. Die Freiwilligen in der Stadt Zürich begleiten Migrantinnen und Migranten im Alltag, unterstützen Personen mit Sprach- und Schreibschwächen oder besuchen Bewohnerinnen und Bewohner in Altersheimen.

Auch die Anfragen von Unternehmen und Organisationen haben gemäss Mitteilung im vergangenen Jahr zugenommen. Die Fachstelle spricht von "steigendem sozialen Bewusstsein". Unternehmen würden ihre Mitarbeitenden immer mehr darin unterstützen, sich während der Arbeitszeit in einem gemeinnützigen Projekt zu engagieren.

Die Kontaktstelle Freiwilligenarbeit der Sozialen Dienste ist Anlaufstelle und Informationsdrehscheibe. Sie berät Einzelpersonen bei der Suche nach geeigneten Einsatzfeldern und unterstützt Organisationen bei der Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen.