Polizeikontrolle
Flucht vor der Polizei endet nach Selbstunfall im Spital

Mit zeitweise über 200 Kilometern pro Stunde sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Männer mit ihrem Auto in Zürich vor der Polizei geflüchtet. Erst ein Selbstunfall in Bülach stoppte die beiden.

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Polizeipatrouille folgte den Flüchtenden mit Blaulicht (Symbolbild)

Polizeipatrouille folgte den Flüchtenden mit Blaulicht (Symbolbild)

Keystone

Mit Verletzungen wurden sie ins Spital gebracht, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

Die beiden 31-Jährigen waren nach Mitternacht an der Wasserwerkstrasse in Zürich in eine Geschwindigkeitskontrolle der Stadtpolizei geraten. Der Lenker des mit 75 Kilometern pro Stunde gemessenen Wagens umfuhr jedoch die Kontrollstelle und flüchtete Richtung Hauptbahnhof.

Der Streifenwagen nahm mit eingeschaltetem Blaulicht und Cis-Gis-Horn die Verfolgung auf. Die Flucht führte via Sihlquai, Hardbrücke, Rosengartenstrasse in den Schöneichtunnel und von dort weiter auf die Autobahn A51.

Im Unterland beteiligte sich eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich an der Verfolgung. Da der Fluchtwagen zeitweise mit über 200 Kilometer pro Stunde raste, verloren die Polizisten das Auto im Bereich des Bülacher Hardwaldes aus den Augen.

Beim Kreisel «Chrüzstrass» verlor der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug und verunfallte. Dabei fing der Wagen Feuer. Die beiden in Deutschland wohnhaften Polen mussten aus dem brennenden Auto geborgen werden. Das Feuer wurde durch die Polizisten mit einem Handlöschgerät unter Kontrolle gebracht.

Der Lenker erlitt Verletzungen am Brustkorb und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Beifahrer zog sich Oberkörper- sowie Beckenfrakturen zu und wurde mit der Rega ins Spital geflogen.