Urdorf/Birmensdorf
Findlinge und Baumaschine verzögern Arbeit – und sorgen für Chaos auf S-Bahn-Netz

Seit Beginn der Gleisbauarbeiten vor zweieinhalb Wochen mussten Pendler zwischen Urdorf und Zürich Altstetten an vier Morgen auf Busse ausweichen, weil die nächtlichen Arbeiten nicht rechtzeitig bis zum ersten Zug beendet werden konnten. Dabei mussten zum Teil deutlich längere Reisezeiten in Kauf genommen werden. Grund dafür sind eine neue Gleisbaumaschine und Findlinge, wie die SBB in einer Mitteilung kommunizieren.

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Ein Gleisschaden in Birmensdorf liess Hunderte Pendler stranden.
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Ein Gleisschaden in Birmensdorf liess Hunderte Pendler stranden.
Gleisschaden in Birmensdorf
Ein Gleisschaden in Birmensdorf liess Hunderte Pendler stranden.

Ein Gleisschaden in Birmensdorf liess Hunderte Pendler stranden.

20Minuten/Leserreporter

Die grossen Steine wurden bei den Arbeiten unter den Gleisen gefunden und mussten erst aus dem Weg geräumt werden, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden konnten. Die rund einen Kilometer lange Gleisbaumaschine steht zum ersten Mal im Einsatz. Eigentlich hätte die Maschine pro Nacht rund 72 Meter Gleis ersetzen sollen, doch zurzeit liegt ihre Leistung unter dem erwarteten Wert.

Um ähnliche Verzögerungen zukünftig zu vermeiden, haben die SBB laut Mitteilung die Arbeitsabläufe angepasst. Falls nötig, stehen als zusätzliche Massnahme Ersatzbusse bereit, die bei eventuellen Problemen schneller eingesetzt werden können. Noch bis Ende September erneuern die SBB nachts zwischen Urdorf und Altstetten die Schienen, die Schwellen und den Schotter.