Kanton Zürich
Finanzkommission will Pendlerabzug auf 5'000 Franken begrenzen

Die Finanzkommission des Zürcher Kantonsrats beantragt, den Pendlerabzug auf maximal 5000 Franken zu begrenzen. Der Regierungsrat hatte einen Höchstwert von 3000 Franken vorgeschlagen.

Drucken
Teilen
Stau im Feierabendverkehr: Für viele Pendler ein gewohntes Bild. Archiv/Alex Spichale

Stau im Feierabendverkehr: Für viele Pendler ein gewohntes Bild. Archiv/Alex Spichale

Alex Spichale

Mit 6:4 Stimmen hat sich die kantonsrätliche Finanzkommission dafür entschieden, eine Begrenzung des Pendlerabzugs bei 5000 Franken zu beantragen, wie die Kommission am Donnerstag mitteilte. Der Kantonsrat wird darüber befinden.

Eine Minderheit der Kommission beantragt 3000 Franken als maximalen Abzug und folgt damit dem Antrag des Regierungsrats. Eine zweite Minderheit sieht einen Höchstbetrag von 700 Franken vor, der dem Veloabzug entspricht.

Sollte der Kantonsrat dem Antrag der Finanzkommission folgen und den Pendlerabzug auf 5000 Franken begrenzen, wird die Kommissionsminderheit eine Variantenabstimmung für einen Maximalabzug von 3000 Franken beantragen.

Die mitberichtende Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) hatte sich im Dezember 2016 für einen Höchstabzug von 3000 Franken ausgesprochen. Die Finanzkommission folgte dem Beschluss nicht. Eine allfällige Begrenzung des Pendlerabzugs bedeutet eine Änderung des Steuergesetzes und unterliegt dem obligatorischen Referendum.

Aktuelle Nachrichten