Einige Anlässe wurden zwar etwas abgespeckt, wie François Cochard vom Organisationskomitee auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. «Es wird aber trotzdem nicht mickrig», versprach er. Gespart wird vor allem, indem Synergien genutzt werden und die Organisation verbessert wurde. Die Zuschauer sollten von den Einsparungen nichts mitbekommen.

In der Festkasse liegen momentan rund 4 Millionen Franken, wie Cochard weiter sagte. Das ist etwa eine halbe Million mehr als noch im Sommer, als Stadtpräsident Michael Künzle antönte, man müsse vielleicht im Notfall einzelne Anlässe streichen, wenn nicht mehr Geld aufgetrieben werden könne.

Offenbar ist dies gelungen. Man habe mehrere neue Sponsoren gewinnen können, sagte Chochard. «Wir sind selber positiv überrascht, dass uns das in dieser kurzen Zeit gelungen ist.» Das Programmheft könne nun produziert werden. Es erscheint am 27. November.

Fest mit neuer Gesamtleitung

Auch hinter den Kulissen lief nicht alles wie vorgesehen. Das Fest wird viel grösser als ursprünglich geplant. Statt rund 20 werden im kommenden Jahr mehr als doppelt so viele Anlässe durchgeführt.

Entsprechend zugenommen hat die Arbeit für die Verantwortlichen. Cochard wird das Festjahr deshalb nicht weiter alleine leiten. Er bestätigte eine entsprechende Meldung im «Landboten» vom Freitag. Er konzentriere sich künftig auf die Projekte und das Marketing.

Die Gesamtübersicht und das Finanzielle werden ab sofort von Enrico Giovanoli verantwortet, dem Leiter des Freilichtspiels «Guete Bonjour». Diesem liege das Finanzielle ohnehin besser, sagte Cochard.