Zürich

Finanzielle Unterstützung: Gemeinderat soll Architekturzentrum regulär weiterbetreiben

Das Zürcher Architekturzentrum (ZAZ, abgebildet) darf bis 2025 mit finanzieller Unterstützung des Gemeinderats rechnen.

Das Zürcher Architekturzentrum (ZAZ, abgebildet) darf bis 2025 mit finanzieller Unterstützung des Gemeinderats rechnen.

Während die Mietkostenübernahme gleich bleibt, werden die Betriebsbeiträge von der Stadtseite zwischen 2023 und 2024 gar um 50'000 Franken erhöht.

Das bisher als Pilotprojekt betriebene Zentrum Architektur Zürich (Zaz) im Haus Bellerive an der Höschgasse soll regulär weiterbetrieben werden. Das hat der Zürcher Stadtrat entschieden. Er beantragt dem Gemeinderat jährliche Betriebsbeiträge bis ins Jahr 2025. 

Eine Evaluation des bisherigen Pilotbetriebs habe ergeben, dass konzeptuelle und betriebliche Anpassungen nötig seien, um das Zaz weiterzuführen, teilte der Zürcher Stadtrat am Mittwoch mit. Die dazu nötigen Betriebsbeiträge wolle er aufgrund der finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie aber gestaffelt erhöhen.

Die Mietkostenübernahme beläuft sich über die gesamte Dauer, also bis 2025, auf 307'900 Franken pro Jahr. Die jährlichen Betriebsbeiträge indes sollen in den Jahren 2021 bis 2023 300'000 Franken betragen und für die Jahre 2024 und 2025 auf 350'000 Franken erhöht werden.

Verschärfung des Profils gefordert

Mit dem Geld soll einerseits das Personal des Zaz um 140 auf 340 Stellenprozent aufgestockt werden, sagte Peter Haerle, Direktor Kultur, auf Anfrage von Keystone-SDA. Andererseits müsse das Zaz das eigene Profil schärfen, um sich klarer gegenüber anderen Institutionen wie dem Architekturforum oder dem Heimatschutzzentrum abzugrenzen. 

Getragen wird das Zaz vom Verein Zürcher Architekturzentrum, bestehend aus dem Architekturforum Zürich, dem Departement Architektur der ETH D-ARCH, dem Bund Schweizer Architekten BSA Zürich und der Schweizer Ingenieur- und Architektenverein SIA Zürich. Die Stadt Zürich hatte Ende 2016 Entschieden, den Pilotbetrieb des Zaz bis 2021 finanziell zu unterstützen.
 
 

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