Bilanz

Feuerwehren im Kanton Zürich rücken 40 Mal pro Tag aus

Feuerwehrleute bei einem Grossbrand in Schlieren

Feuerwehrleute bei einem Grossbrand in Schlieren

14'556 mal sind die Feuerwehren im Kanton Zürich letztes Jahr zu Einsätzen ausgerückt - das waren im Durchschnitt fast 40 Einsätze pro Tag. Dabei leisteten die Feuerwehrleute total 186'747 Arbeitsstunden.

Die Zahl von 14'556 "Ernstfall- und Dienstleistungseinsätzen" erbrachten insgesamt 8124 Mitarbeitende der Feuerwehren, darunter 822 Frauen. Sie liegt laut Mitteilung etwas unter jener vom Vorjahr (15'371), jene der Einsatzstunden jedoch stieg um 3124. Dies war eine Folge der acht Grossbrände, die im Berichtsjahr verzeichnet wurden. 2013 waren es deren drei gewesen.

Dennoch liegt die Brandschadensumme mit 39 Millionen Franken ganz knapp unter den 40 Millionen des Zehnjahresdurchschnitts. Der mit 4,5 Millionen grösste Schaden entstand Mitte Oktober in Oberrieden, als ein Fitnesszentrum brannte. Eine Mitarbeiterin wurde damals mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ärztliche Obhut gebracht, zehn Personen konnten das Gebäude unversehrt verlassen.

Wie die GVZ mitteilt, gehen die Schadenssummen seit 1993 kontinuierlich zurück. Die Versicherung führt dies nicht zuletzt auf die hohe Professionalität der Feuerwehrkräfte zurück. Es sei anzunehmen, dass sich die Feuerschäden auf dem heutigen Niveau einpendelten.

Zu flächendeckenden Elementarschäden - etwa Unwettern - kam es 2014 im Kanton Zürich kaum. Die grösseren Ereignisse waren regional eingeschränkt, etwa ein Hagelzug über Dietikon oder Überschwemmungen in der Region Wiesendangen und im Zürcher Oberland. (sda)

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