Ohne Job, Geld und Essen machten sich Mutter und Tochter Zimmermann am 26. Juli auf, um auf der Raststätte Würenlos, auch bekannt als «Fressbalken», neun Tage zu überleben. Ihr zu Hause während dieser Zeit war ein Wohnwagen auf dem Parkplatz der Raststätte.

Auf der Website des «Fressbalkens» konnten Interessierte während 24 Stunden via Live-Webcams am Tag das Leben der «Gestrandeten» verfolgen. Bis zu 13 000 Personen sollen täglich zugeschaltet gewesen sein, wie die Shopping-Raststätte Würenlos in einer Medienmitteilung schreibt.
Den Sympathie-Titel holte sich schlussendlich JLo mit 68 Prozent.

Die ehemalige Bachelor-Kandidatin JLo und ihre Mutter hofften vor dem Experiment auf viel Besuch. Den bekamen sie. Viele Personen hätten sie spontan besucht und hätten zum Teil extra einen Umweg auf sich genommen auf der Ferienrückreise um sie zu besuchen, erzählt Angela Zimmermann.

Nebst dem vielen kleinen Jobs wie Gemüserüsterinnen, Tellerwäscherinnen oder Burger-Girls hatte das Mutter-Tochter-Gespann also nicht viel Zeit um zu entspannen. JLo meint jedoch, dass sie unglaublich viel Spass gehabt hätten und die neuen Bekanntschaften und die Angestellten der Shopping-Raststätte vermissen würden.