Bundesfeier Zürich
Fehr an Zürcher Bundesfeier: Alles ist «wunderschön», ausser ein Halbkanton

An der Zürcher Bundesfeier plädierte Nationalrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) gegen einen Halbkanton: Ob im Dorf oder in der Stadt - für ihn sind alle echte Züricher.

Carolin Teufelberger
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Trommler der Stadtmusik mit Tochter an der Hand
18 Bilder
Salutschüsse der Historischen Compagnie 1861
Salutieren während des Singens der Nationalhymne
Rocker sitzt unter kleinen Fähnchen
Publikum singt die Nationalhymne
Mitwirkende in Tracht schenken Mineralwasser aus
Menge mit Schweizerballon
Fehr an Zürcher Bundesfeier: Alles ist wunderschön, ausser ein Halbkanton
Junge im Schweizeroutfit auf der tribüne der Stadtmusik
Inbrünstiger Sänger des Schweizerpsalms im Publikum
Gäste der Bundesfeier am Bürkliplatz
Gäste beim Singen der Nationalhymne
Frau in Tracht und Mann in Schweizeroutfit
Fahnenträger mit Bier in der Hand ausserhalb des Geländes
Fahnenschwinger während Auftritt von Alphörnern
Auftritt der Armee mit Schweizerfahne
Fahnenschwinger und Alphornbläser
Älterer Mann sitzt nachdenklich auf der Bank

Trommler der Stadtmusik mit Tochter an der Hand

Carolin Teufelberger

Für das Auge war an der Zürcher Bundesfeier auf dem Bürkliplatz auch etwas dabei: Mitwirkende in prächtigen Trachten, Uniformen der historischen Compagnie 1861 und im Publikum viele Gäste mit Schweizerkreuzen.

Die diesjährige Festansprache hielt der Kantonale Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP). In seiner Rede beschrieb er, wie schön die Schweiz doch sei und wie gern er nach den Ferien immer wieder zurückkomme. Er machte auch klar, dass die kürzlich von der SP Stadtpartei neu lancierte Idee eines Halbkantons Zürich Stadt in seinen Augen völlig unsinnig sei. Ob man in der pulsierenden Stadt oder in einem wunderschönen Dorf lebe, spiele keine Rolle - alle seien sie Zürcher.

Das Wort «wunderschön» kam aber längst nicht nur im Zusammenhang mit Dörfern vor. In seiner Rede war so ziemlich alles «wunderschön» was mit der Schweiz und vor allem mit Zürich zu tun hatte. Es verwundert daher kaum, dass es mit Abstand das meistgebrauchte Wort in Mario Fehrs Ansprache war.