Für das Auge war an der Zürcher Bundesfeier auf dem Bürkliplatz auch etwas dabei: Mitwirkende in prächtigen Trachten, Uniformen der historischen Compagnie 1861 und im Publikum viele Gäste mit Schweizerkreuzen. 

Die diesjährige Festansprache hielt der Kantonale Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP). In seiner Rede beschrieb er, wie schön die Schweiz doch sei und wie gern er nach den Ferien immer wieder zurückkomme. Er machte auch klar, dass die kürzlich von der SP Stadtpartei neu lancierte Idee eines Halbkantons Zürich Stadt in seinen Augen völlig unsinnig sei. Ob man in der pulsierenden Stadt oder in einem wunderschönen Dorf lebe, spiele keine Rolle - alle seien sie Zürcher.

Das Wort «wunderschön» kam aber längst nicht nur im Zusammenhang mit Dörfern vor. In seiner Rede war so ziemlich alles «wunderschön» was mit der Schweiz und vor allem mit Zürich zu tun hatte. Es verwundert daher kaum, dass es mit Abstand das meistgebrauchte Wort in Mario Fehrs Ansprache war.