Zürich
Fast 30 Millionen Franken soll die neue Schulanlage im Kreis 5 kosten

Im boomenden Stadtteil Zürich-West soll bis 2019 ein weiteres Schulhaus realisiert werden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für die Schulanlage Pfingstweid 29,48 Millionen Franken. Die Volksabstimmung ist für Februar 2017 geplant.

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Schulanlage Pfingstweid
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Umgebungsplan Park mit Schulanlage Pfingstweid
Luftbild Schulanlage Pfingstweid

Schulanlage Pfingstweid

Stadt Zürich

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner im westlichen Teil des Kreises 5 von 1500 auf rund 4600 mehr als verdreifacht. Und dieser Trend geht im Escher-Wyss-Quartier weiter. Die neusten Prognosen gegen von annähernd 50 Prozent mehr Schülerinnen und Schülern bis 2023/24 aus.

Um den Bedarf an Schulraum langfristig zu decken, soll auf dem Pfingstweidareal eine Primarschulanlage einschliesslich Sporthalle erstellt werden, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Im Neubau sollen maximal 180 Schüler im Alter zwischen 4 und 13 Jahren unterrichtet und betreut werden.

Bis zur vollständigen Nutzung der Anlage durch die Primarschule werden der Musikschule des Konservatoriums Zürich Räume im zweiten Obergeschoss zur Verfügung gestellt. Die Schulanlage Pfingstweid sei zudem - wie alle neu entstehenden Schulgebäude in der Stadt Zürich - als Tagesschule konzipiert, schreibt der Stadtrat.

Das Projekt wurde 2010 in einem Architektur-Wettbewerb ermittelt. Die Erstellungskosten betragen 26,8 Millionen Franken. Einschliesslich Reserven beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 29,48 Millionen Franken. Sagen das Stadtparlament und die Stimmberechtigten Ja, soll Mitte 2017 mit dem Bau begonnen werden.