Zoo Zürich

Fast 1,8 Millionen Besucher wollten junge Löwen sehen

Vier Löwenbabies im Zoo Zürich

Trotz miserablem Wetter war 2010 ein gutes Jahr für den Zoo Zürich. Als Publikumslieblinge erwiesen sich die jungen Löwen und Schneeleoparden. Insgesamt besuchten rund 1,74 Millionen Personen den Zoo.

Verschiedene neue Tiere zogen in den Zoo, wie etwa zwei Nilgauantilopen, ein Nashornbulle oder die Komoren-Flughunde mit einer Spannweite von 140 Zentimetern. Das kleine Gorillamädchen Mary aus dem Stuttgarter Zoo wurde in die Zürcher Affenfamilie integriert.

Mit der Fertigstellung der südamerikanischen Pantanal-Anlagen konnte ein wichtiges Bauprojekt abgeschlossen werden. Nach der Einwachszeit ziehen hier im Frühjahr 2012 unter anderem Ameisenbären, Tapire, Capybaras, Flamingos, Kapuziner- und Totenkopfäffchen ein.

Einsatz für Naturschutzprojekte

Erfolgreich war der Zoo bei seinem Einsatz für internationale Naturschutzprojekte. So hat er in Zusammenhang mit verschiedenen Stiftungen einen Korridor zwischen dem Mount Kenia Nationalpark und einem nördlich davon gelegenen Gebiet erstellt, so dass die Elefanten dieses wieder erreichen können.

Der Zoo ist schuldenfrei und steht auch für die Zukunft finanziell auf sicheren Füssen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Das Geschäftsjahr 2010 schloss er mit einem Plus von 464'000 Franken ab.

Mehr Platz für die Elefanten

Schenkungen und Legate ermöglichen den Bau aller Neuanlagen, so auch des Kaeng Krachan Elefantenparks, für den im Mai 2011 der Spatenstich erfolgte. Die Zürcher Elefantenfamilie wird hier sechsmal so viel Platz haben wie bisher.

Damit Besucherinnen und Besucher möglichst mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, setzt der Zoo weiterhin auf die Erschliessung durch eine Seilbahn von Stettbach her. Dies sei besonders wichtig, nachdem auch in diesem Jahr im Raum Dolder wieder weniger Parkplätze zur Verfügung stehen, schreibt der Zoo in seinem Jahresbericht.

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