Wer im Ausland einen Job sucht, muss sich nicht nur Gedanken über den Lohn alleine machen, sondern diesen ins Verhältnis zu den Wohnkosten setzen. Wer mit Familie in die City of London ziehen will, den teuersten Stadtteil der britischen Hauptstadt, muss 49 000 Franken pro Monat verdienen, damit er sich eine Wohnung mit etwas über 100 Quadratmetern leisten kann.

In Stockholm könnte man sich eine vergleichbare Wohnung im Quartier Skärholmen schon mit einem Einkommen von 1510 Franken leisten. Das sind die Ergebnisse einer Analyse der Firma Nestpick, die sich auf internationale Wohnungsvermittlungen spezialisiert hat.

Für die Studie, die dem SonntagsBlick exklusiv vorab zur Verfügung stand, wurden die Quartiere von über 100 Städten weltweit analysiert, die hoch qualifizierte Arbeitnehmer aus allen Teilen der Welt anziehen. Darunter auch Zürich und Genf.

Im Seefeld sind Single-Wohnungen am teuersten

Die teuersten Familienwohnungen finden sich in den Quartieren von London und Monaco. Das teuerste Quartier in Zürich ist der Kreis 4, wo sich Langstrasse und Europaallee befinden. 17 800 Franken monatliches Einkommen ist hier nötig, damit die Miete der Wohnung nicht ein Drittel des Einkommens übersteigt.

Das ist Rang 12 der teuersten Quartiere der Welt. Der Kreis 4 ist nur für Familienwohnungen das teuerste Quartier in Zürich. Für kleinere Single-Wohnungen übernimmt der Kreis 8, das Seefeld, diese Rolle. Für eine Wohnung mit etwas über 50 Quadratmetern ist hier ein monatliches Einkommen von 10 800 Franken nötig, während es im Kreis vier 8000 Franken sind.