Zürich
ewz soll in ein smartes Verteilnetz investieren können

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) soll in ein intelligentes Verteilnetz investieren und sich an Entwicklungs- und Pilotprojekten in den Bereichen "Smart Grid" und Speichertechnologien beteiligen können. Dafür beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Rahmenkredit von 17 Millionen Franken.

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Damit sich die ewz in den Bereichen "Smart Grid" und Speichertechnologien beteiligen kann, soll sie in ein intelligentes Verteilnetz investieren. Es handle sich dabei um eine wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Partnern. (Themenbild)

Damit sich die ewz in den Bereichen "Smart Grid" und Speichertechnologien beteiligen kann, soll sie in ein intelligentes Verteilnetz investieren. Es handle sich dabei um eine wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Partnern. (Themenbild)

Steffen Schmidt

Unter die Projekte fallen: Monitoring-Systeme für das Netz, aktives Netzmanagement sowie dezentrale Energiespeicher, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Das ewz wolle dabei mit andern Unternehmen und mit Forschungsstellen zusammenarbeiten und dabei sein Fachwissen mit demjenigen von Dritten ergänzen.

Mit einem Rahmenkredit wird die Kompetenz an den Stadtrat delegiert, die Kredite für die einzelnen Projekte zu genehmigen. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Partnern, heisst es in der Mitteilung weiter. Es brauche kurze Entscheidungswege. Zudem müsse die Vertraulichkeit der Unterlagen gewährleistet sein, wenn es um Geschäftsgeheimnisse gehe.

"Smart Grid" nutzt moderne Mess-, Informations- und Kommunikationstechnologien, um die Einspeisung und den Verbrauch von elektrischer Energie aus verschiedenartigen Produktionsanlagen zu koordinieren und sicherzustellen. Die Alternativen dazu wären ein massiver Ausbau und eine Verstärkungen des Netzes, was aber laut Stadtrat "mittel- und langfristig viel teurer wäre".