Zürich/Tiefencastel
ewz legt Wasserkraft-Projekt in Graubünden auf Eis

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) und Partner haben die Arbeiten zu einem Wasserkraftprojekt im bündnerischen Tiefencastel unterbrochen.

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Das Konsortium "Tiefencastel Plus", zu dem auch das ewz gehört, will eigenen Angaben zufolge zuwarten, bis der Vollzug der revidierten Gewässerschutzgesetzgebung eine ausreichende Planungs- und Finanzierungssicherheit bietet.

Das Konsortium "Tiefencastel Plus", zu dem auch das ewz gehört, will eigenen Angaben zufolge zuwarten, bis der Vollzug der revidierten Gewässerschutzgesetzgebung eine ausreichende Planungs- und Finanzierungssicherheit bietet.

Keystone

Im schwierigen Marktumfeld für Energie aus Wasserkraft sei die erforderliche Finanzierungsstabilität nicht mehr gegeben.

Das Konsortium "Tiefencastel Plus", bestehend aus ewz, der Axpo und dem Elektrizitätswerk Davos AG (EWD), will eigenen Angaben zufolge zuwarten, bis der Vollzug der revidierten Gewässerschutzgesetzgebung eine ausreichende Planungs- und Finanzierungssicherheit bietet.

Die Partner im Konsortium sowie die Gemeinde Tiefencastel stünden weiterhin hinter dem Projekt, hiess es am Freitag. Über den Zeitpunkt einer Wiederaufnahme der Planung könnten aber noch keine Angaben gemacht werden.

Das Konsortium ist seit Februar 2012 im Besitze einer Konzession für das geplante Laufwasserkraftwerk an der Albula mit Baukosten zwischen 23 und 25 Millionen Franken. Das Werk könnte im Falle einer Realisierung Strom für etwa 4200 Haushalte liefern.

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