Mit der Bisherigen Maja Ingold und 34 weiteren Kandidierenden will die EVP Kanton Zürich ihren Sitz im Nationalrat verteidigen. Die 66-jährige Nationalrätin aus Winterthur tritt auch bei den Ständeratswahlen an.

Ingold belegt auf der von der Delegiertenversammlung verabschiedeten Liste den Spitzenplatz, wie die EVP am Montag mitteilte. Ihr folgt Kantonsrat Nik Gugger, der im April für den Regierungsrat kandidiert hatte. Der dritte Listenplatz wurde an den Gemeinderat von Pfäffikon, Hanspeter Hugentobler, vergeben.

Platz vier belegt die 44-jährige Sekundarlehrerin Christina Furrer aus Hengart, die schon bei den Kantonsratswahlen angetreten war, aber nicht gewählt wurde. Die Partei wolle die Nationalratswahlen nutzen, um einen Generationenwechsel anzukündigen, schreibt die EVP in ihrer Mitteilung.

Noch offen ist, ob und mit wem die EVP eine Listenverbindung eingehen wird. Die Delegiertenversammlung hat die Kompetenz an einen Ausschuss delegiert, dem unter anderem Kantonalpräsident Johannes Zollinger und Geschäftsführer Peter Reinhard angehören.

Ebenfalls mit einer Nationalratsliste tritt am 18. Oktober die Junge EVP an. Auf den ersten Platz gesetzt hat die Jungpartei Gemeinderätin Nadine Burtscher, Dietikon.