Fluglärm

Europas Fluglärm-Organisationen gemeinsam gegen mehr Luftverkehr

Thomas Morf vertrat die Schweiz am Treffen der Fluglärm-Organisatoren

Thomas Morf vertrat die Schweiz am Treffen der Fluglärm-Organisatoren

Am Wochenende ist an der ersten internationalen Flughafenanwohner-Konferenz in Freising bei München das «Attachinger Manifest» verabschiedet worden. Der Verein Flugschneise Süd-Nein vertrat dabei die Schweiz.

Bürgerorganisationen gegen Fluglärm aus ganz Europa wollen gemeinsam gegen mehr Luftverkehr kämpfen.

Vertreter von Organisationen aus England, Frankreich, Belgien, Österreich und der Schweiz hätten den Forderungskatalog einstimmig unterstützt, heisst es in einer Mitteilung des Vereins Flugschneise Süd - Nein (VFSN), der die Schweiz an der Konferenz vertrat.

Die Konferenzteilnehmer seien sich einig gewesen darüber, dass Europa eine «gesellschaftliche Diskussion über den Luftverkehr» brauche. Die Probleme seien überall die gleichen, daher müsse die Diskussion von der regionalen auf die europäische Ebene gehoben werden, heisst es im Manifest. Vorstösse an die nationalen Parlamente und ans EU-Parlament sind angekündigt worden.

Gefordert werden im Manifest neben einem achtstündigen Nachtflugverbot die Abschaffung von Steuerprivilegien und der Abbau von Subventionen im Luftverkehr. Zudem dürfe es keinen weiteren Kapazitätsausbau geben.

Der VFSN will die Organisationen in der Schweiz, die sich mit der Fluglärmproblematik und dem Umweltschutz befassen, über die Konferenz informieren und sie auffordern, das «Attachinger Manifest» auch zu unterstützen.

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