Nach wie vor laute das Prinzip der Friedensrichterinnen und -richter "schlichten vor richten", heisst es in einer Mitteilung vom Wochenende. Entscheide wurden daher im Jahr 2018 lediglich 311 gefällt.

Für die betroffenen Parteien sei auch eine rasche Klärung ihrer Streitpunkte sehr wertvoll. Und in Sachen Tempo kann sich die Arbeit der Friedensrichter sehen lassen: Über 5100 Verfahren wurden im vergangenen Jahr innert zweier Monate erledigt.

Die Friedensrichterämter sind mit wenigen Ausnahmen zwingend die erste Station bei Forderungsklagen, arbeitsrechtlichen Klagen, Klagen aus Motorfahrzeug- und Fahrradunfällen, Unterhaltsklagen, erbrechtlichen Klagen und Nachbarschaftsklagen. (sda)