Zürich
ETH Zürich präsentiert das «Urbild aller Frauen und Mütter»

Computerkunst trifft auf traditionelle Zeichnungen: Die Graphische Sammlung der ETH Zürich zeigt bis 19. Oktober 2014 Madonnen-Darstellungen der Schweizer Künstlerin Annelies Strba.

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Annelies Strba
3 Bilder
Madonna 83, Pigmentdruck auf Leinwand.
Madonna 247, Pigmentdruck auf Leinwand.

Annelies Strba

ETH Graphische Sammlung

Bereits in frühester Kindheit sei Annelies Strba von Muttergottes-Darstellungen fasziniert gewesen, schreibt die Graphische Sammlung. Maria als «Urbild aller Frauen und Mütter» verkörpere das Symbol der Weiblichkeit schlechthin. Zwei Bildserien bezeugen ihre intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema: Die eine ist auf Leinwand, die andere auf Papier gedruckt.

Zustande gekommen ist ihre Kunst jedoch nicht mit Farbe und Pinsel, vielmehr bedient sie sich des Computers, um ihre «Lichtmalereien» entstehen zu lassen. Sie experimentiert, verzerrt, verfremdet und taucht die Ikone Maria mit Kind in «neuartige Farbwelten.»

Weitere Madonnen aus den Beständen der Graphischen Sammlung bilden dazu eine wunderbare Ergänzung.