Der Anstieg fällt deutlich geringer aus als im Vorjahr.

Der Leerwohnungsanteil beläuft sich auf 0,77 Prozent, wie Stadt und Kanton am Mittwoch mitteilten. Im Vorjahr lag er bei 0,76 Prozent, 2013 waren es noch 0,61 Prozent. Der leichte Anstieg geht vor allem auf Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäuser zurück.

Zugelegt haben vor allem mittelgrosse 3- bis 4-Zimmerwohnungen. Sie machen rund 63 Prozent aller Leerwohnungen aus. Den grössten Beitrag zum Anstieg der Leerwohnungen in Neubauten lieferten die Zentren Zürich und Winterthur sowie die Gemeinden Männedorf, Opfikon und Kloten.

Auch in diesem Jahr zeigen sich regionale Unterschiede. Die höchste Leerwohnungsquote hat die Region Pfannenstiel. Hier stieg sie um 0,28 Prozentpunkte auf 1,55 Prozent. Das ist mehr als doppelt so hoch wie der kantonale Durchschnitt. Den grössten Rückgang gab es im Glattal, wo die Quote von 1,25 auf 0,9 Prozent sank.

In der Stadt Zürich lag die Leerstandsquote bei 0,22 Prozent. Es standen 483 Wohnungen leer (Vorjahr: 471) und zwar vor allem teure. So liegt der monatliche Medianmietpreis von Leerwohnungen bei 35 Franken pro Quadratmeter, der von neu bezogenen Wohnungen bei 22 Franken.

Die Leerwohnungszählung wird seit 1974 nach Vorgaben des Bundes durchgeführt. Sie erfasst die Wohnungen, die am 1. Juni leer stehen und entweder zur dauernden Miete oder zum Verkauf angeboten werden. Der Leerwohnungszahl bildet jedoch nur einen Teil der Wohnungen ab, die auf den Markt kommen. Der Grossteil der Wohnungen wird unmittelbar nach einem Auszug wieder vermietet oder verkauft und erscheint nicht in der Statistik.