Metropolitankonferenz Zürich

Es gibt Geld für «Energiestadt»-Bewerbungen

Mitgliedergemeinden des Metropolitanraums und die KMU sollen dazu beitragen, dass der Metropolitanrauim Zürich grüner wird.

Mitgliedergemeinden des Metropolitanraums und die KMU sollen dazu beitragen, dass der Metropolitanrauim Zürich grüner wird.

Die Anzahl Energiestädte im Metropolitanraum Zürich soll dank Unterstützungsbeiträgen durch die Metropolitankonferenz erhöht werden. Zudem setzt sich die Konferenz dafür ein, dass die betriebliche Energieeffizienz erhöht wird.

Die Metropolitankonferenz Zürich will der Vision einer «Green Region» näher kommen und ist dazu Vereinbarungen mit dem Trägerverein Energiestadt und der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) eingegangen, teilte sie am Donnerstag mit. Sie schaffe damit einen «konkreten Nutzen für die Mitgliedergemeinden und die KMU im Metropolitanraum Zürich».

Das KMU-Modell der EnAW ermögliche kleinen und mittleren Unternehmen individuelle Zielvereinbarungen abzuschliessen. So könnten sie die Energieeffizienz steigern und damit Kosten sparen.

Unternehmen aus den Mitgliedergemeinden des Vereins Metropolitanraum Zürich können günstiger am KMU-Modell teilnehmen. Die Betriebe erhalten die Hälfte des Teilnahmebeitrags von der Metropolitankonferenz zurückerstattet.

Die Hälfte der Kosten

Die Konferenz fördere die Verbreitung des Labels Energiestadt, indem sie auch die Hälfte der Kosten für die Erstberatung durch den Verein Energiestadt übernimmt, heisst es in der Mitteilung. Schon heute sei der Anteil von Energiestädten im Metropolitanraum Zürich mit 30 Prozent rund dreimal so hoch wie im Schweizer Durchschnitt. Der Anteil solle aber noch erhöht werden.

Dem Verein Metropolitanraum Zürich gehören die Kantone Aargau, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Thurgau, Zug und Zürich sowie rund 110 Städte und Gemeinden an. Sie arbeiten in Bereichen Verkehr, Lebensraum, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen und betreiben gemeinsame Lobbyarbeit auf Bundesebene.

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