Zürich
Es fehlt noch Geld: Sanierung des Albisgüetlis verzögert sich

Die geplante Sanierung des Albisgüetlis muss um ein Jahr verschoben werden. Anstatt im kommenden April werden die Arbeiten nun erst 2019 beginnen. Ausserdem ist nun klar, wer in Zukunft Pächter des Schützenhauses sein wird.

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Das Schützenhaus ist jährlich Schauplatz der Albisgüetli-Tagung. (Archiv)

Das Schützenhaus ist jährlich Schauplatz der Albisgüetli-Tagung. (Archiv)

Keystone

Die bereits bewilligte Sanierung des Albisgüetlis muss kurzfristig um ein Jahr verschoben werden. Ursprünglich hätte damit Anfang April begonnen werden sollen, doch kommt es nun aus zwei Gründen zur Verzögerung, wie die "NZZ" berichtet. Einerseits wolle man noch kleinere bauliche Anpassungen vornehmen, was aber nochmals mit der Denkmalpflege besprochen werden müsse, weil das Albisgüetli im Inventar schützenswerter Bauten aufgeführt sei. Andererseits sei von Stadt und Kanton noch keine Finanzierungszusage eingetroffen.

Nun soll mit der Sanierung im April 2019 begonnen werden. Es wird mit einer Dauer von acht bis neun Monaten gerechnet. Das Country-Music-Festival 2020 sowie die Tagung der SVP im Januar sollten daher wie gewohnt stattfinden können.

Pächter bleibt

Weiter ist jetzt auch klar, wer das Albisgüetli in Zukunft führt. Einen neuen Pächter wird es keinen geben. Stattdessen arbeitet die Schützengesellschaft der Stadt Zürich (SGZ), die Besitzerin des Schützenhauses, weiterhin mit der Remimag Gastronomie AG zusammen. Neben einigen Häusern in der Zentralschweiz führt die Remimag in Zürich bereits die "Linde Oberstrass" und das Restaurant Kunsthaus. Im Albisgüetli ist das Unternehmen seit 2015 tätig.