Der Schweizer Maler brachte dem in Adliswil wohnenden, ihm bekannten Deutschen im Februar 2012 Bier vorbei. Weil er sich in finanziellen Schwierigkeiten befand und eine Pfändung bevorstand, wollte er das spätere Opfer um einen grossen Bargeldbetrag bitten. Diesen vermutete der Maler in der Adliswiler Wohnung.

Als der Deutsche, der ein Verhältnis mit der Frau des Malers gehabt haben soll, das Geld nicht freiwillig herausrücken wollte, würgte der fast zwei Meter grosse und rund 100 Kilogramm schwere Schweizer den körperlich unterlegenen Deutschen.

Mit dem gestohlenen Geld beglich er nach der Tat auf dem Betreibungsamt seine Schulden. Damit wollte er verhindern, dass seine Ehefrau etwas von den Geldproblemen erfährt.

Das Bezirksgericht Horgen sprach den Schweizer wegen Totschlags und Diebstahls schuldig und verhängte eine Freiheitsstrafe von vier Jahren.

Das Obergericht qualifizierte die Tat als Mord und Raub. Dagegen erhob der bis anhin unauffällig lebende Maler Beschwerde beim Bundesgericht. Dieses ist jedoch nicht auf die diesbezüglichen Anträge eingetreten, weil sie nicht begründet worden sind. Weitere Anträge hat das Bundesgericht abgewiesen.