Staatsarchiv Zürich
Erweiterungsbau soll mehr Platz für wichtige Dokumente schaffen

Das Staatsarchiv des Kantons Zürich braucht mehr Platz. Nach dem Spatenstich am Dienstag beginnen demnächst die Arbeiten für den Erweiterungsbau auf dem Campus Irchel. Die bestehenden Magazinreserven reichen nur noch bis 2019.

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Der Kantonsrat bewilligt rund 25 Millionen Franken für den Erweiterungsbau und notwendigen Anpassungen an das bestehende Gebäude. (Archiv)

Der Kantonsrat bewilligt rund 25 Millionen Franken für den Erweiterungsbau und notwendigen Anpassungen an das bestehende Gebäude. (Archiv)

Getty Images/iStockphoto

Im Staatsarchiv werden überlieferungswürdige Unterlagen des Kantons Zürich und seiner Rechtsvorgänger aufbewahrt und öffentlich zugänglich gemacht. 1982 wurde Bau 1 in Betrieb genommen, 2006 kam Bau 2 hinzu. Momentan wächst der Bestand um durchschnittlich rund 1000 Laufmeter Akten pro Jahr.

Der Erweiterungsbau hat eine Lagerkapazität von 16 bis 18 Laufkilometern Akten, was ungefähr bis ins Jahr 2035 ausreichen dürfte, wie die kantonale Baudirektion mitteilte. Der Kantonsrat hat für den Erweiterungsbau und die notwendigen Anpassungen an den bestehenden Gebäuden im vergangenen Jahr rund 25 Millionen Franken bewilligt.

Gebaut wird das Projekt "élastique" des Büros architektick AG aus Zürich, das aus einem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen ist. Der Erweiterungsbau schliesst unter- und oberirdisch nahtlos an Bau 2 an.

Im Erdgeschoss werden die Publikumsbereiche erweitert, im Obergeschoss entstehen Räume, um die abgelieferten Aktenbestände zu erschliessen. Auch die bestehenden Werkstätten für die Restaurierung werden erweitert. Für die Papierakten gibt es in den vier Untergeschossen zusätzliche Lagerräume. Für die Foto- und Filmdokumente in analoger Form werden speziell klimatisierte Räume erstellt.

Bis zum August dauern die Aushubarbeiten für die Baugrube. Das Gebäude soll dann im 1. Quartal 2019 fertiggestellt sein.