Kunsthaus Zürich
Erweiterung des Zürcher Kunsthauses kann losgehen

Dem Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses steht nichts mehr im Weg. Die Stiftung Archicultura hat beschlossen, den Entscheid des Baurekursgerichts zu akzeptieren. Im kommenden Herbst sollen nun die Bagger auffahren.

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Der Erweiterungsbau des Zürcher Kunstmuseums soll voraussichtilich 2020 seine Türen öffnen.

Der Erweiterungsbau des Zürcher Kunstmuseums soll voraussichtilich 2020 seine Türen öffnen.

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Die geplante Erweiterung des Kunstmuseums Zürich kann umgesetzt werden. Die Stiftung Archicultura hat den Entscheid des Baurekursgerichts nicht angefochten. Der Verzicht auf einen Weiterzug ans Verwaltungsgericht bedeute jeodch nicht, dass man mit dem Gerichtsentscheid inhaltlich einverstanden sei. Die Entscheidung basiere viel mehr auf einer «Abwägung der Prozessrisiken», teilte die Archicultura am Montag mit.

Das Baurekursgewicht hatte im Dezember den Rekurs von Archicultura gegen die Kunsthaus-Erweiterung abgewiesen. Das Gericht war zum Schluss gelangt, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt wurden. Damit bestätigte das Gericht den im Mai 2013 erteilten Bauentscheid.

Baustart im Herbst

Der Rekurs von Archicultura hatte einen zweijährigen Unterbruch der Bauarbeiten zur Folge. Zusätzlich seien zudem Kosten in Höhe von zwei Millionen Franken entstanden. Laut der Bauherrin, der Einfachen Gesellschaft Kunsthaus-Erweiterung (EGKE), sollen nun nächsten Herbst die Bagger auffahren. Die Eröffnung ist für 2020 vorgesehen.

Durch den Erweiterungsbau will das Zürcher Kunsthaus zum grössten Kunsthaus der Schweiz werden. Gebaut werden soll der 200 Millionen teure und von londoner Stararchitekt David Chipperfield entworfene Erweiterungsbau gegenüber dem heutigen Kunsthaus am Pfauen. (ode/sda)