Zürich
Erweiterung der Wache Süd: Das Projekt «Fuchs» gewinnt

Der Architekturwettbewerb zur Erweiterung und Instandhaltung der Wache Süd, also Zürich-Wiedikon, ist entschieden: Das Projekt "Fuchs" gewinnt. Gemeinderat und Volk müssen noch über den Bau entscheiden.

Regula Rutz
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Amt für Hochbauten

Das Zürcher Architekturbüro Conen Sigl Architekten gewinnt den Wettbewerb, teilte das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich am Dienstag mit. Zehn Teams hätten sich daran beteiligt.

Das Projekt "Fuchs" überzeuge sowohl mit seinen räumlichen und funktionalen Qualitäten als auch in der Schaffung einer spannenden Verbindung zwischen dem Quartierkontext und dem gewerblichen Hofraum. Allerdings müssten zwei Punkte noch überarbeitet werden: das Dachgeschoss hinsichtlich Baurecht und Nutzung und die Fassade.

Weitere Wachen geplant

2019 muss noch der Gemeinderat dem Objektkredit von 39 Millionen Franken zustimmen, dann kommt die Vorlage voraussichtlich Ende 2020 vors Stimmvolk. Gemäss Stadtrat ist der Baubeginn für die Erweiterung der Wache Süd momentan auf Herbst 2021 und die Inbetriebnahme auf Ende 2024 geplant.

Die Erweiterung und Instandhaltung der Wache Süd ist Teil der neuen Standortstrategie von Schutz & Rettung Zürich. In der Wache Süd sollen künftig neben der Berufsfeuerwehr auch der Rettungsdienst, die Milizfeuerwehr und der Zivilschutz Platz haben.

Zusätzlich zu den drei bestehenden Wachen Süd, Zentrum und Flughafen soll Schutz&Rettung nach dem Willen des Stadtrates bis in 15 oder 20 Jahren weitere drei Wachen in den Gebieten mit starker Bautätigkeit im Norden, Osten und Westen der Stadt erhalten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte immer in zehn Minuten vor Ort sein können.