Die Universität Zürich würdigte Meyer in einer Todesanzeige vom Freitag als höchst anerkannte Wissenschaftlerin, die sich mit aller Kraft und grossem Engagement für die Hochschule eingesetzt habe.

Von 1982 bis 1984 war sie die erste Rektorin in der Geschichte der Zürcher Universität. In dieser Zeit sei ihr Interesse für Wissenschaftspolitik erwacht.

Bald habe sie auf nationaler Ebene Verantwortung übernommen, zuerst beim Nationalfonds, dann auch als Präsidentin des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates. Dieser berät den Bundesrat bei Forschungs- und Hochschulthemen. Wissenschaftlich beschäftigte sich Meyer vor allem mit Teilchenbeschleunigern.