Erneuerbare Energie
Netto-Null: Winterthur setzt Strategie zu grünem Strom um - 100 Solaranlagen bis 2025

Bis 2025 wird die Stadt Winterthur rund hundert Solaranlagen auf städtischen Dächern anbringen, um bis 2050 das Netto-Null Ziel zu erreichen. Dies bedeutet einen wichtigen Schritt in Sachen Klimapolitik. Teil dieses Vorhabens ist auch das Schulhaus Langwiesen.

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Das Solaranlagen-Projekt ist wichtig für die Umsetzung der Klima und Energiepolitik. Ziel ist es, bis 2050 den Stand von null Emissionen zu erreichen.

Das Solaranlagen-Projekt ist wichtig für die Umsetzung der Klima und Energiepolitik. Ziel ist es, bis 2050 den Stand von null Emissionen zu erreichen.

Keystone

Auf das Dach des Modulbaus des Schulhauses Langwiesen wird eine Fotovoltaikanlage erstellt. Der Winterthurer Stadtrat hat einen Kredit von rund 53'000 Franken bewilligt. Die Anlage ist Teil der Strategie, bis ins Jahr 2025 hundert Solaranlagen auf städtischen Dächern zu errichten.

«Der Ausbau der Solarenergie ist ein wichtiger Teil der Klima- und Energiepolitik der Stadt mit Ziel, Netto-Null Tonnen CO2 bis 2050 zu erreichen», schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die bewilligte Fotovoltaikanlage soll gemäss Mitteilung im Jahr rund 28'000 Kilowattstunden Strom produzieren, was dem Verbrauch von sechs Familienhaushalten entspreche. Er könne zu 80 Prozent durch das Schulhaus genutzt werden, der Rest wird ins Winterthurer Stromnetz eingespeist.

Die Finanzierung der Anlage erfolgt über den 90-Millionen-Rahmenkredit, den die Winterthurerinnen und Winterthurer im September 2012 für die Förderung von erneuerbarer Energie gesprochen haben. (sda)

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