Zürcher Silvesternacht
Ermittlungen zu sexuellen Übergriffen bleiben ergebnislos

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl hat entschieden, die Ermittlungen zu den sexuellen Übergriffen vom Zürcher Silvesterzauber einzustellen. Täter konnten keine identifiziert werden.

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Polizeipräsenz auf der Polyterrasse in Zürich.

Polizeipräsenz auf der Polyterrasse in Zürich.

Keystone

Der leitende Staatsanwalt Daniel Kloiber bestätigte am Freitag eine entsprechende Meldung von Radio Energy. Er werde in nächster Zeit die formelle Einstellungsverfügung an die Geschädigten versenden.

Insgesamt hatten 18 Frauen nach der Silvesternacht in Zürich Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Sie sind bestohlen und teilweise massiv sexuell bedrängt worden.

Die Opfer gaben der Polizei gegenüber an, sie seien in der Menschenmenge von mehreren Männern mit dunkler Hautfarbe angegangen worden. Die Schilderungen der Frauen ähnelten jenen aus Köln, wo es in der Silvesternacht ebenfalls zu zahlreichen Übergriffen kam. Deshalb rief die Polizei die betroffenen Frauen öffentlich dazu auf, sich zu melden.

Nach Angaben der Organisatoren hatten sich rund 120'000 Besucherinnen und Besucher an der Festmeile rund um das Seebecken zur "grössten Silvesterparty der Schweiz" versammelt.