706 Vorstellungen wurden in der zweiten Spielzeit unter der künstlerischen Leitung von Barbara Frey gegeben. Die beliebtesten auf der Pfauenbühne waren «Geri», «Die Panne» und «Viel Lärm um nichts». In der Schiffbau-Box war «Stiller» der Renner.

In der Schiffbau-Halle hatte «Tod eines Handlungsreisenden besonderen Erfolg. Laut Mitteilung wurde die Produktion als «eine der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen» ans Berliner Theatertreffen eingeladen.

Das Junge Schauspielhaus unter der Leitung von Petra Fischer konnte in der letzten Spielzeit die Zuschauerzahl auf 12'000 mehr als verdoppeln. Insgesamt schloss die Schauspielhaus Zürich AG das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von knapp 51'000 Franken.

Das Theater befreite sich auch von Ballast: Es verkaufte die Liegenschaft Schiffbau an die Schiffbau Immobilien AG. Diese gehört zu zwei Dritteln der Stadt Zürich und zu einem Drittel der Schauspielhaus Zürich AG. Man sei nun nicht mehr mit kaum planbaren Kosten für Unterhalt und Erneuerung konfrontiert und könne sich voll auf den Theaterbetrieb konzentrieren, heisst es in der Mitteilung.