Zürich

«Erdgas Zürich» bekommt als «Energie 360°» ein neues Image

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Erdgas Zürich will die Chancen der Marktöffnung nutzen und Kunden in der ganzen Schweiz beliefern. Weil sich das einst lokal ausgerichtete Unternehmen zum national tätigen Anbieter entwickelt hat, passt der Name nicht mehr.

Aus Erdgas Zürich wird deshalb Energie 360°. Das Unternehmen gehört zu 96 Prozent der Stadt Zürich.

Schon heute sei Erdgas Zürich der grösste Schweizer Erdgas-Versorger, sagte CEO Kurt Lüscher gestern vor den Medien. Ziel sei es, in zehn Jahren der führende Energieversorger für Wärmelösungen in der Schweiz zu sein. Auch als Energie 360° will das Unternehmen eine Führungsrolle im Erdgas- und Biogas-Markt einnehmen.

Letztes Jahr hat Erdgas Zürich den Energieabsatz um 9 Prozent auf 7441 Gigawattstunden gesteigert. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 528 Millionen Franken. Damit wurde erstmals die 500-Millionen-Grenze überschritten. Beim Gewinn übertraf Erdgas Zürich mit 51,4 Millionen Franken gar zum ersten Mal die 50-Millionen-Marke. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich im letzten Jahr um 8 auf 184. Dieses Jahr würden weitere 20 Stellen geschaffen, vor allem in den Bereichen erneuerbare Energie und Energiedienstleistungen, sagte Kurt Lüscher. Kurz- und mittelfristig will Energie 360° mit erneuerbaren Energien sowie Energie- und Netzdienstleistungen einen beträchtlichen Umsatz machen. Die Biogasmenge soll in den nächsten zehn Jahren vervierfacht werden. Der Absatz von Holzpellets soll sogar 2023 um sechsmal höher sein als im letzten Jahr. Mit Erdwärmesonden-Lösungen will Energie 360° in zehn Jahren dreimal so viel Umsatz machen wie heute. (sda)

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