Da es unter Heimatschutz steht, darf es jedoch nicht abgerissen werden. Stattdessen ist der Besitzer Thomas Palmy verpflichtet, die erforderlichen baulichen Massnahmen zur Erhaltung des Gebäudes vorzunehmen.

Nun hat der Besitzer aber einen Teil der «Fröschegrueb» abgebrochen. Das seit sechs Jahren unbewohnte und immer mehr zerfallende Haus sei eine Gefahr für die Nachbarn, lässt der Besitzer ausrichten. Auch die Anwohner sind erleichtert, da vom Gebäudedach immer wieder Ziegel und Bretter heruntergefallen seien.

Heimatschutz-Präsident Martin Kilias tobt vor Wut. „Wir sind ein Rechtsstaat. Wenn hier ein Gericht etwas verbietet, wendet man sich zuerst ans Gericht“, verurteilt er die eigenmächtige Handlung zum Teil-Abbruch.

Die aktuelle Eskalation ist nur ein weiterer Tiefpunkt in dem schon mehrere Jahre dauernden Streit zwischen dem Heimatschutz und den Hausbesitzern. Der Heimatschutz hat nun angekündigt, die Hausbesitzer zu verklagen und die schärfst möglichen Konsequenzen zu fordern. Nächste Station im «Fröschegrueb» - Streit ist demnach das Gericht.