Fahrweid 
Er ging wegen den Corona-Schutzmassnahmen vor Gericht – jetzt muss er mehr als 4500 Franken zahlen

Ein Verschwörungstheoretiker aus der Fahrweid hält die Corona-Pandemie für eine grosse Intrige.

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Dem Verschwörungstheoretiker waren die Corona-Schutzmassnahmen ein Dorn im Auge. (Symbolbild)

Dem Verschwörungstheoretiker waren die Corona-Schutzmassnahmen ein Dorn im Auge. (Symbolbild)

Keystone/Gaetan Bally

Das war wohl so nicht geplant. Corona-Skeptiker Naim Rashiti sitzt auf einer Rechnung von über 4500 Franken an Gerichtsgebühren. Anfang September reichte er wegen der verordneten Schutzmassnahmen beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Zürcher Regierungsrat ein. Allerdings ohne Erfolg. Das Gericht wies die Beschwerde Anfang Dezember in allen Punkten ab und schickte Rashiti eine Rechnung von über 4500 Franken, wie der «Blick» schreibt.

Auf Telegram, einer von Corona-Skeptikern häufig genutzten Online-Plattform, sucht der Limmattaler nun nach Juristen. Denn er überlegt sich, den Fall ans Bundesgericht weiterzuziehen. Rashiti ist überzeugt, dass die Coronapandemie in Wahrheit eine grosse Verschwörung ist. So argumentierte er in seiner Beschwerde, dass sich 2019 in der Schweiz Politiker, Grossindustrielle, Militärfunktionäre, Technologiefirmengiganten und Medienbesitzer am Bilderbergertreffen einfanden, um hinter verschlossenen Türen zu reden. Demnach könnte dort die grosse Verschwörung geplant worden sein.

Zudem glaubt er auch, dass die Coronatests gar nicht funktionieren. Das Verwaltungsgericht kam jedoch zum Schluss, dass die Schutzmassnahmen angesichts der tödlichen Pandemie im öffentlichen Interesse und innerhalb des legalen Rahmens seien.