Am Dienstag hatte die Stadt Uster mitgeteilt, dass die Polizeipräsenz in der Umgebung des Primarschulhauses Hasenbühl verstärkt werde. Grund dafür waren mehrere Meldungen über einen "Mann mit weisser Maske und Kapuzenpulli", der Kindern auflauere.

Eltern wurden in einem Brief über die Sichtungen informiert. Viele liessen ihre Kinder daraufhin nicht mehr alleine zur Schule gehen, sondern brachten sie bis direkt vors Schulhaus.

Die Stadt gibt nun aber Entwarnung. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass dieser Mann nur in der Phantasie der Kinder existierte. In Wirklichkeit kam es zu keinerlei Vorkommnissen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Auch Hinweise auf einen Mann, der in einem anderen Quartier den Kindern aufgelauert haben soll, hätten sich im Laufe der Ermittlungen nicht bewahrheitet.

Polizei und Stadt zeigten sich erleichtert. Dass Eltern und Bevölkerung achtsam seien gegenüber möglichen Bedrohungen, sei sinnvoll. Die Polizei gehe solchen Hinweisen nach und könne gemeldete Gefährdungen - wie im vorliegenden Fall - auch entkräften.