Zürich
Engel verteilen in Zürich «vergiftetes» Weihnachtsgebäck

«Möchten Sie gerne ein Arsen-Herzli oder ein Zyankali-Kipferl probieren?» fragten heute Engel auf den Zürcher Strassen. Manch ein Passant blieb infolge dieser Frage schockiert stehen.

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Engel verteilen in Zürich vergiftete Guetzli.

Engel verteilen in Zürich vergiftete Guetzli.

zvg

Hinter der makaberen Aktion steht die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner (AG STG). Sie will mit der Aktion «Vergiftetes Weihnachtsgebäck» aufzeigen, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind.

Jährlich würden in der Schweiz mehr als 600000 Tiere in Tierversuchen verbraucht, so die Tierschützer. Bei vielen dieser Versuche werde getestet, ob ein Wirkstoff giftig ist oder nicht.

«Die Sicherheit der Konsumenten ist wichtig. Menschen sind aber keine 70kg-Ratten. Der Mensch wie jede Tierart reagieren oft vollkommen anders auf diverse Wirkstoffe und Gifte», moniert Andreas Item, Geschäftsführer der AG STG. Mit der Weihnachtsaktion in Zürichs Innenstadt wollte die Tierschutzorganisation ein Zeichen setzen.