Das Areal zwischen Zürich Leimbach und Wollishofen, auf dem künftig die Schulanlage Allmend entstehen soll, ist derart eng bemessen, dass für Pausenplatz und Spielflächen kaum genügend Boden zur Verfügung steht.

Wie die "NZZ am  Sonntag" berichtet, erwägen die Fachleute nun, das Dach des mehrstöckigen Gebäudes zum Pausenplatz zu machen. "Angesichts des knappen Flächenangebots wird eine solche Variante diskutiert", bestätigt Matthias Wyssmann, der Kommunikationschef des Hochbaudepartements. Allerdings sei der Architekturwettbewerb erst in Vorbereitung und eine verbindliche Vorgabe an die Teilnehmer werde die Lösung auf dem Dach nicht sein, sagt Wyssmann.

Der Wettbewerb wird im nächsten April ausgeschrieben. Der Kredit für das Gebäude, das ausser für Primarschul- auch für Kindergarten- und heilpädagogische Klassen Platz bieten soll, wird Ende 2019 zur Abstimmung gelangen.

Dass das Schulhausdach der Anlage Allmend dereinst als Pausenplatz dienen könnte, liegt laut Wyssmann daran, dass die Stadt zunächst davon ausgegangen war, dass ein kleineres Schulhaus für die sogenannte Greencity auf dem Areal der ehemaligen Sihl-Papierfabrik reichen würde. Doch die Zahl der Wohnungen sei mehrmals gestiegen, so dass jetzt statt eines Schulhauses für 9 Klassen eines für 12 geplant werden müsse. "Mehr Land kann die Stadt aber nicht mehr kaufen", betont Wyssmann.